BLOCKCHAIN

BLOCKCHAIN

Blockchain wird von vielen Experten als revolutionäre Technologie gesehen, weil erstmals wirklich sichere digitale Transaktionen im Netz möglich werden. Treten Menschen via Blockchain zueinander in eine Handels- oder Vertragsbeziehung, liegen die zugehörigen Daten und Dokumente nicht mehr auf dem zentralen Server eines Mittlers, sondern in einer verteilten Datenbank in einem weltweiten Peer-to-Peer-Netzwerk.

Alle Nutzer sind somit die Kontrollinstanz, die für die Integrität des Systems steht. Die Blockchain ist für einfache Transaktionen mit hohen Stückzahlen kaum geeignet, wohl aber, wenn es gilt, komplexe Finanz- und Verwaltungstransaktionen zu digitalisieren oder allgemeinen Dokumentationspflichten nachzukommen.

Eine Blockchain bezeichnet im Prinzip eine Datenbank, die gegen nachträgliche Manipulation gesichert ist. Dies ist durch kryptografische Verkettung möglich: Der so genannte Hashwert, eine Umwandlung einer beliebig langen Zeichenfolge auf eine Zeichenfolge mit fester Länge, des vorangehenden Datensatzes wird im jeweils nachfolgenden Datensatz gesichert. So ist es möglich, die Integrität der Datenbank, also deren Sicherung gegen nachträgliche Manipulation, sicherzustellen. Einfach erklärt ähnelt die Technologie dem Journal der Buchführung.

Als dezentrales Netzwerk bietet Blockchain essentielle Vorteile in Sachen Vereinfachung und Transaktionssicherheit im Gegensatz zu zentralen Systemen. Das Verfahren ist die technische Basis für Kryptowährungen, also Zahlungsmittel in digitaler Form. Hier werden Prinzipien der Kryptographie, also Verschlüsselung von Informationen, angewandt. So kann ein dezentrales und sicheres digitales Zahlungssystem realisiert werden.

Bekanntestes Beispiel einer solchen digitalen Währung ist Bitcoin: Diese virtuelle Währung wird, trotz anfänglicher Skepsis, mittlerweile immer häufiger als Zahlungsmittel akzeptiert. Überweisungen erfolgen hier nicht über eine herkömmliche Bank, sondern über eine dezentrale Datenbank direkt zwischen den Nutzerinnen und Nutzern. Es ist also keine zentrale Abwicklungsstelle nötig – dank der zugrundeliegenden Blockchain-Technologie. Die genutzten kryptographischen Techniken stellen sicher, dass Transaktionen mit Bitcoins nur vom jeweiligen Eigentümer vorgenommen und die Geldeinheiten nicht mehrfach ausgegeben werden können. Die Zahlungen erfolgen zwar an pseudonyme Adressen, die immer wieder neu generiert werden können – letzten Endes sind die Bezahlenden jedoch identifizierbar.

Hier geht es zu einem Blockchain Anbieter:

BITBOND
Peer-to-Peer-Bitcoin-Kredite verschaffen einzelnen Investoren Zugang zu rentablen Zinssätzen. Gleichzeitig erhalten Kreditnehmer schnell und unkompliziert Kredite für kleine Unternehmen. Bitbond nutzt Bitcoin als Technologie- und Zahlungsnetzwerk, um den ersten globalen Markt für Kredite für kleine Unternehmen zu schaffen. Das wäre im herkömmlichen Bankensystem nicht möglich, weil der Zahlungsverkehr zu lange dauern würde und zu teuer wäre.

DIGITALE WÄHRUNGEN

Kryptowährungen sind jung, teils verspielt, zugleich milliardenschwer und kaum noch zu bremsen. Urgestein und Platzhirsch ist der Bitcoin. Die digitale Währung gab den Startschuss für eine neue Ära des Zahlungsverkehrs und hat sich in Windeseile rund um den Globus ausgebreitet.

Idee: keine Banken, keine staatliche Einmischung.

Das kommt bei vielen Nutzern an, weckt Begierden, macht neugierig und ruft selbstredend auch Kritiker auf den Plan. Während auf der einen Seite die Vorzüge gepredigt werden und nach und nach ein kompletter Wirtschaftszweig entsteht, sehen Zweifler die Grundfeste des Finanzsystems gefährdet. Obwohl noch keine fünf Jahre auf dem Buckel, sorgen Kryptowährungen also für reichlich Gesprächsstoff. Und da es ums liebe Geld geht, wird die Debatte noch lange anhalten.

Hier finden Sie einen Anbieter für alle Kryptowährungen:

Die Liste von Kryptowährungen gibt einen Überblick über die 100 Kryptowährungen mit der größten Marktkapitalisierung. Die Website coinmarketcap.com listet Stand 1. November 2017 ca. 1200 Kryptowährungen mit einer Gesamtmarktkapitalisierung von ca. 185 Milliarden US-Dollar.

Rang Währung Symbol Start Marktkapitalisierung Anteil
1 Bitcoin BTC 2009 110.167 Mio. US-Dollar 59,5 %
2 Ethereum ETH 2015 28.558 Mio. US-Dollar 15,4 %
3 Bitcoin Cash BCH 2009/2017 8.167 Mio. US-Dollar 4,4 %
4 Ripple XRP 2013 7.672 Mio. US-Dollar 4,1 %
5 Litecoin LTC 2011 2.962 Mio. US-Dollar 1,6 %
6 Dash DASH 2014 2.134 Mio. US-Dollar 1,2 %
7 BitConnect BCC 2016 1.801 Mio. US-Dollar 1,0 %
8 NEO NEO 2016 1.756 Mio. US-Dollar 0,9 %
9 NEM XEM 2015 1.626 Mio. US-Dollar 0,9 %
10 Monero XMR 2014 1.337 Mio. US-Dollar 0,7 %
11 IOTA MIOTA 2015 1.049 Mio. US-Dollar 0,6 %
12 Ethereum Classic ETC 2015 1.028 Mio. US-Dollar 0,6 %
13 Qtum QTUM 2016 761 Mio. US-Dollar 0,4 %
14 Cardano ADA 2017 688 Mio. US-Dollar 0,4 %
15 OmiseGO OMG 2017 657 Mio. US-Dollar 0,4 %
16 Zcash ZEC 2016 570 Mio. US-Dollar 0,3 %
17 Lisk LSK 2016 529 Mio. US-Dollar 0,3 %
18 Stellar Lumens XLM 2014 471 Mio. US-Dollar 0,3 %
19 Tether USDT 2015 451 Mio. US-Dollar 0,2 %
20 Hshare HSR 2017 349 Mio. US-Dollar 0,2 %
21 EOS EOS 2017 346 Mio. US-Dollar 0,2 %
22 Stratis STRAT 2016 307 Mio. US-Dollar 0,2 %
23 Waves WAVES 2016 300 Mio. US-Dollar 0,2 %
24 Bytecoin BCN 2012 264 Mio. US-Dollar 0,1 %
25 Ark ARK 226 Mio. US-Dollar 0,1 %
26 Vertcoin VTC 2014 225 Mio. US-Dollar 0,1 %
27 Steem STEEM 2016 223 Mio. US-Dollar 0,1 %
28 Ardor ARDR 2016 209 Mio. US-Dollar 0,1 %
29 Komodo KMD 2016 206 Mio. US-Dollar 0,1 %
30 Augur REP 2015 198 Mio. US-Dollar 0,1 %
31 Golem GNT 2016 192 Mio. US-Dollar 0,1 %
32 BitShares BTS 2014 180 Mio. US-Dollar 0,1 %
33 MaidSafeCoin MAID 2014 174 Mio. US-Dollar 0,1 %
34 TRON TRX 170 Mio. US-Dollar 0,1 %
35 TenX PAY 169 Mio. US-Dollar 0,1 %
36 Decred DCR 2015 168 Mio. US-Dollar 0,1 %
37 MonaCoin MONA 158 Mio. US-Dollar 0,1 %
38 Populous PPT 158 Mio. US-Dollar 0,1 %
39 Basic Attenti... BAT 155 Mio. US-Dollar 0,1 %
40 PIVX PIVX 2015 155 Mio. US-Dollar 0,1 %
41 Status SNT 145 Mio. US-Dollar 0,1 %
42 Gas GAS 143 Mio. US-Dollar 0,1 %
43 Kyber Network KNC 137 Mio. US-Dollar 0,1 %
44 Dogecoin DOGE 2013 131 Mio. US-Dollar 0,1 %
45 Binance Coin BNB 130 Mio. US-Dollar 0,1 %
46 Walton WTC 127 Mio. US-Dollar 0,1 %
47 Byteball Bytes GBYTE 126 Mio. US-Dollar 0,1 %
48 BitcoinDark BTCD 2014 124 Mio. US-Dollar 0,1 %
49 DigixDAO DGD 2016 120 Mio. US-Dollar 0,1 %
50 SALT SALT 119 Mio. US-Dollar 0,1 %
51 Metal MTL 117 Mio. US-Dollar 0,1 %
52 Factom FCT 2014 115 Mio. US-Dollar 0,1 %
53 Syscoin SYS 115 Mio. US-Dollar 0,1 %
54 GameCredits GAME 2014 112 Mio. US-Dollar 0,1 %
55 Siacoin SC 2015 109 Mio. US-Dollar 0,1 %
56 Civic CVC 108 Mio. US-Dollar 0,1 %
57 Veritaseum VERI 100 Mio. US-Dollar 0,1 %
58 Lykke LKK 96 Mio. US-Dollar 0,1 %
59 Verge XVG 95 Mio. US-Dollar 0,1 %
60 0x ZRX 93 Mio. US-Dollar 0,1 %
61 Iconomi ICN 2016 93 Mio. US-Dollar 0,1 %
62 Blocknet BLOCK 86 Mio. US-Dollar 0,0 %
63 Bytom BTM 85 Mio. US-Dollar 0,0 %
64 Metaverse ETP ETP 85 Mio. US-Dollar 0,0 %
65 DigiByte DGB 81 Mio. US-Dollar 0,0 %
66 Bancor BNT 79 Mio. US-Dollar 0,0 %
67 SingularDTV SNGLS 2016 78 Mio. US-Dollar 0,0 %
68 Groestlcoin GRS 77 Mio. US-Dollar 0,0 %
69 GXShares GXS 75 Mio. US-Dollar 0,0 %
70 Gnosis GNO 74 Mio. US-Dollar 0,0 %
71 ATMChain ATM 72 Mio. US-Dollar 0,0 %
72 SmartCash SMART 72 Mio. US-Dollar 0,0 %
73 Pura PURA 70 Mio. US-Dollar 0,0 %
74 FunFair FUN 66 Mio. US-Dollar 0,0 %
75 MCAP MCAP 61 Mio. US-Dollar 0,0 %
76 Monaco MCO 61 Mio. US-Dollar 0,0 %
77 Neblio NEBL 60 Mio. US-Dollar 0,0 %
78 Nxt NXT 2013 58 Mio. US-Dollar 0,0 %
79 ChainLink LINK 56 Mio. US-Dollar 0,0 %
80 Particl PART 56 Mio. US-Dollar 0,0 %
81 Aeternity AE 55 Mio. US-Dollar 0,0 %
82 Bitdeal BDL 54 Mio. US-Dollar 0,0 %
83 NAV Coin NAV 54 Mio. US-Dollar 0,0 %
84 Nexus NXS 53 Mio. US-Dollar 0,0 %
85 ZCoin XZC 53 Mio. US-Dollar 0,0 %
86 iExec RLC RLC 2017 53 Mio. US-Dollar 0,0 %
87 VeChain VEN 53 Mio. US-Dollar 0,0 %
88 I/O Coin IOC 52 Mio. US-Dollar 0,0 %
89 Bitquence BQX 50 Mio. US-Dollar 0,0 %
90 FairCoin FAIR 48 Mio. US-Dollar 0,0 %
91 AdEx ADX 48 Mio. US-Dollar 0,0 %
92 Ubiq UBQ 46 Mio. US-Dollar 0,0 %
93 Loopring LRC 46 Mio. US-Dollar 0,0 %
94 TaaS TAAS 45 Mio. US-Dollar 0,0 %
95 Aragon ANT 45 Mio. US-Dollar 0,0 %
96 Edgeless EDG 45 Mio. US-Dollar 0,0 %
97 NoLimitCoin NLC 43 Mio. US-Dollar 0,0 %
98 Storj STORJ 40 Mio. US-Dollar 0,0 %
99 ZenCash ZEN 39 Mio. US-Dollar 0,0 %
100 Rise RISE 38 Mio. US-Dollar 0,0 %

 

TC MINING

Bitcoin-Mining ist ein Prozess, bei dem Rechenleistung zur Transaktionsverarbeitung, Absicherung und Synchronisierung aller Nutzer im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird. Das Mining ist eine Art dezentrales Bitcoin-Rechenzentrum mit Minern aus der ganzen Welt. Dieser Prozess wird analog zum Goldschürfen Mining genannt. Anders als beim Goldschürfen gibt es beim Bitcoin-Mining eine Belohnung für nützliche Dienste. Die Auszahlung der jeweiligen Bitcoin-Anteile richtet sich nach der zur Verfügung gestellten Rechenkapazität.

In traditionellen Fiat-Währungssystemen drucken Regierungen bzw. Zentralbanken, wenn Bedarf besteht, mehr und mehr Geld. Beim Bitcoin hingegen wird kein Geld gedruckt. Vielmehr wird Bitcoin selbst oder in der Cloud (Cloud-Mining) geschürft. Rund um den Globus minen (errechnen) Computer Bitcoins und konkurrieren dabei miteinander.

MINING PLATTFORMEN


MINERGATE
Cryptocurrency GUI miner 7.0 & Mining Pool

MinerGate ist ein Mining-Pool, der von einer Gruppe von Cryptocoin-Enthusiasten erstellt wurde. Es ist der erste Pool, der Service für das zusammengeführte Mining bereitstellt. Dies bedeutet, dass Sie während des Bergbaus in unserem Pool verschiedene Münzen gleichzeitig abbauen können, ohne dass die Hemmung für größere Münzen zurückgeht.

HASHFLARE
Hashflare macht Cryptowährungs mining zugänglich für jeden. Es ist nicht mehr erforderlich, teure Ausrüstung zu kaufen und Ihre Zeit daran zu vergeuden sie aufzustellen. Wählen Sie einfach die gewünschte Leistung um Einnahmen zu generieren!

HashCoins Datenzentrum ist eine moderne, hochtechnologische Möglichkeit, entworfen, um cryptoequipment zu veranstalten.

Wallet

Die Wallet ist der Ort, an dem Du Deine Bitcoins aufbewahrst. Mit der Wallet kannst Bitcoins senden und emfangen. Du kannst entweder Deine eigene Wallet auf Deinem Computer oder Smartphone haben, oder Du benutzt eine online Wallet.

Wenn Du eine eigene Wallet installierst, hast Du die volle Kontrolle über Deine Bitcoins. Achte darauf, mit Deiner Wallet genau so umzugehen, wie mit Bargeld. Wenn Du beispielsweise Dein Smartphone verlierst, sind Deine Bitcoins verloren. Allerdings gibt es die Möglichkeit Sicherungskopien zu machen.

Such Dir eine von den hier vorgestellten Wallets aus. Der Standard Client für Computer ist Bitcoin-Qt. Die Installation ist schnell erledigt allerdings dauert es ca. einen Tag oder manchmal sogar länger, bis die Wallet sich mit dem Netzwerk synchronisiert hat. Zudem nimmt der Bitcoin-Qt Client ca. 12 GB Speicherplatz in Anspruch. Das liegt daran, dass die gesamte block chain, also alle bisherigen Bitcoin Transaktionen herunter geladen werden.

Deutlich einfacher ist die Electrum Wallet. Sie ist nach einer schnellen Installation sofort einsatzbereit. Man muss auch keine Backups durchführen, da der Kontostand automatisch auf einem Server gesichert wird. Man darf nur den dazugehörigen Sicherheitscode nicht verlieren oder vergessen. Nach der Installation kann man die Oberfläche auch auf deutsche anzeigen lassen.

Eine Smartphone Wallet ist ebenfalls schnell installiert und sofort einsatzbereit. Backups müssen manuell erstellt werden. Es gibt momentan aber nur eine Version für Android und BlackBerry Telefone. Für andere Smartphone Betriebssysteme musst Du auf eine online Wallet zurück greifen.

ONLINE oder WEB WALLET
Ein online Wallet, auch Web Wallet genannt, hat ebenfalls ihre Vorzüge. Man muss nichts installieren, die Einrichtung geht in Sekunden. Man muss sich auch nicht selber um Sicherungskopien kümmern, da alles auf einem Server liegt. Darin liegt gleichzeitig aber auch ein Nachteil. Wenn der Anbieter Deiner online Wallet ein technisches Problem hat oder nicht vertrauenswürdig ist, gehen Deine Bitcoins möglicherweise unwiderruflich verloren.

Da es einige online Wallet Anbieter gibt, die gute Services für Geschäfte bieten, ist ihre Nutzung weit verbreitet. Dazu gehören blockchain.info, EasyWallet oder bits of proof.

Jeder muss für sich die beste Lösung finden. Eine denkbare Kombination ist beispielsweise eine online Wallet zu nutzen, um die dort angebotenen Zusatzdienste zu nutzen (siehe hierzu auch diese Seite). Zusätzlich kann man beispielsweise eine Electrum Wallet auf seinem Computer haben, wo der Großteil der Bitcoins liegt.

Walletanbieter


WIREX
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CRYPTONATOR
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TC MARKTPLATZ

Wer die Kryptowährung Bitcoin kaufen möchte, kann dies zum einen online auf einem sogenannten Bitcoin-Marktplatz tun. Der bekannteste deutsche Marktplatz heißt Bitcoin.de. Hier handeln die Benutzer direkt miteinander, so dass sich der Preis in gewisser Weise durch Angebot und Nachfrage ergibt, was in der Regel für einen relativ guten Bitcoin Kurs sorgt. Auf Marktplätzen wie bitcoin.de stellen die angemeldeten Nutzer ihre Angebote zum Kauf oder Verkauf von Bitcoins mit einer anderen Währung ein. Käufer können so sehen, wie viele Bitcoins ein Verkäufer zu welchem Preis anbietet. Ein Geschäft kommt dann zustande, sobald ein Angebot von einem anderen Nutzer akzeptiert wird. Der Kaufpreis für die erworbenen Bitcoins werden auf das Bankkonto des Verkäufers überwiesen.

Je nach Marktplatz verlangen die Betreiber eine geringe Gebühr für den Tausch, für die Einzahlung, und/oder für die Auszahlung des Geldes. Üblicherweise ist diese Gebühr jedoch geringer als die Preisdifferenz zwischen Kauf und Verkauf bei Wechselstuben. Käufer und Verkäufer tragen die Bitcoin Gebühren jeweils zur Hälfte. Um über bitcoin.de zu handeln, sollte man allerdings ein Konto bei der Fidor-Bank haben. Das ist zwar grundsätzlich kein Problem, bedeutet aber den Aufwand einer normalen Konto-Eröffnung inklusive Video-Ident-Verfahren usw. Den Account bei bitcoin.de können Sie hier eröffnen.

PLATTFORMEN


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XCOINS
XCoins.io ist kein Bitcoin-Austausch; Vielmehr ist es ein Peer-to-Peer-Marktplatz, der Nutzer, die Bitcoins suchen, mit anderen Nutzern verbindet. Es bietet einen schnelleren und bequemeren Service als eine herkömmliche Vermittlungsstelle.

BITCOIN HOLDER
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Bitcoins kann man über viele Wege erhalten: Euros in Bitcoins umtauschen, Bitcoins minen oder kostenlos Bitcoins sammeln. Doch wie funktioniert das Bitcoin sammeln und sind diese Anbieter seriös? Wir zeigen, wie es man innerhalb einer Stunde 1.000 Satoshi auf die eigene Bitcoin-Wallet überträgt.

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Earn Free Bitcoins ist eine Website, auf der Nutzer neue Websites und Dienste entdecken können, die sich in der Regel auf Bitcoin beziehen (kostenlose Bitcoin-Dienste, Glücksspiele, Geschäfte, die BTC akzeptieren usw.), aber auch andere Inhalte enthalten können. Nutzer, die bleiben und die für einen bestimmten Zeitraum präsentierten Websites erkunden, erhalten für jeden Besuch einen Anteil von BTC (Bitcoins).

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In der Tat können Sie dafür bezahlt werden, dass Sie viel mehr tun - zum Beispiel Ausfüllen von Umfragen, Ansehen von Videos, Transkribieren von Text und vieles mehr! Treten Sie der Seite bei und sehen Sie sich das Video an, um mehr zu erfahren. Sie können mit PayPal, Bitcoin, WebMoney, Amazon-Geschenkkarten und mehr bezahlt werden!

Kontakt

Wenn sie auf der Suche nach z.B. Bitcoin Holder sind oder sonstige Fragen zu dem Thema Blockchain haben, dann zögern sie nicht und kontaktieren sie uns. Wir werden versuchen ihnen bestmöglichst weiter zuhelfen!


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Produktbeschreibung
Bitcoins mit Risikoaufklärung

1 Entstehungsgeschichte

Bitcoins sind eine neuartige virtuelle Währung, die im Jahre 2008 auf Grundlage eines Konzeptpapiers (Whitepapers) entstanden sind, welches Satoshi Nakamoto entwickelt hat. Das Whitepaper kann hier eingesehen werden. Das Konzept anonymen digitalen Geldes, basierend auf asymmetrischen Kryptosystemen wie RSA, ist seit 1977 bekannt. Bitcoin basiert auf der weiterführenden Idee einer krypto-graphischen Währung, die 1998 von Wei Dai als b-money und von Nick Szabo als bit gold beschrieben wurde.

Ob Satoshi Nakamoto, bzw. eine Person mit diesem Namen wirklich existiert oder es sich nur um ein Pseudonym handelt ist nicht bekannt. Satoshi Nakamoto soll sich nach der Entwicklung der Bitcoin-Software (Client) Ende 2010 bei seinen Entwickler-Kollegen mit der Information verabschiedet haben, dass es nun an der Zeit sie sich neuen Projekten zu widmen. Das Projekt wird von einigen Entwicklern unter der Leitung von Gavin Andresen fortgeführt. Das Softwareprojekt ist in der Open-Source-Community verankert.

Das Bitcoin-Netzwerk entstand am 3. Januar 2009 mit dem Veröffentlichung (Re-lease) des ersten Bitcoin-Clients „bitcoind“, der automatisch die ersten Einheiten auf normalen PCs erzeugte. Bitcoins hatten zu diesem Zeitpunkt noch keinen in anderen Währungen bezifferbaren Wert. Etwa ein Jahr später Anfang des Jahres 2010 wurden die ersten Wechselkurse durch Personen in den „bitcointalk“-Foren ausgehandelt.

Die Idee von Bitcoins ist es eine freie, von Zentralbanken unabhängige Währung zu schaffen, die dezentral durch ein Computernetz geschöpft und verwaltet wird und für internationale elektronische Überweisungen geeignet ist. Das Bitcoin-Netzwerk wird aus den Teilnehmern gebildet, die einen Bitcoin-Client, also die Software auf ihrem Computer oder Smartphone ausführen.

Der Besitz von Geldeinheiten kann durch den Besitz von kryptographischen Schlüsseln (Private Keys) nachgewiesen werden. Jede Transaktion von Geldeinheiten zwischen Teilnehmern des Netzwerks wird in einer öffentlichen, vom gesamten Netzwerk unterstützten Datenbank aufgezeichnet und mit digitalen Signaturen versehen. Dies gewährleistet, dass Geldbeträge fälschungssicher sind, wobei sie allerdings einem Risiko von Diebstahl durch Ausspähen von Schlüsseln unterliegen.

Die Geldeinheiten werden als nicht an Staaten oder Zentralbanken gebundene Währung in Online-Börsen wie bitcoin.de gehandelt und können dort in viele verschiedene Währungen der wichtigsten Industriestaaten und Schwellenländer getauscht werden.

Während bisher ein signifikanter Teil der Nutzung vermutlich spekulativ ist und der Tauschkurs beachtlichen kurzfristigen Schwankungen unterliegt, haben neben kleinen Anbietern mehrere große Online-Dienste mit hoher Bekanntheit und einer Gesamtzahl von vielen Millionen Nutzern begonnen, Bitcoin als Zahlungs-mittel zu akzeptieren. Darüber hinaus stößt Bitcoin wegen der Eigenschaft einer langfristig strikt begrenzten Geldmenge (und somit Sicherheit vor Inflation) und einer weitgehenden Unabhängigkeit vom traditionellen Finanzsystem als Mittel zur Aufbewahrung von Werten auf Interesse.

2 Konzept

Bitcoin-Einheiten sind durch die Verwendung starker Verschlüsselungsverfahren fälschungssicher. Jeder Geldbetrag kann nur einmal ausgegeben werden, weil jegliche Übermittlung von Geld unwiderruflich im Bitcoin-Netzwerk, also auf den Systemen aller Nutzer der Bitcoin-Software gespeichert wird. Das Bitcoin-Netzwerk verbindet eine relativ schnelle Bestätigung von Transaktionen innerhalb von zehn bis sechzig Minuten mit gar keinen oder geringen Kosten pro Transaktion. Der Besitz von Bitcoin-Beträgen wird durch den Inhalt einer elektronischen Geldbörse nachgewiesen, welche kryptographische Schlüssel enthält. Die Signatur mit diesen Schlüsseln ist Voraussetzung für die Aufnahme einer Transaktion ins netzwerkweite Verzeichnis, die sogenannte „Block Chain“. Die Block Chain kann bei vielen Internetdiensten wie z.B. blockchain.info eingesehen werden.

Die Aufnahme von Transaktionen in die Block Chain erfolgt durch die Erzeugung einer digitalen Signatur basierend auf einem „Proof of Work“ Verfahren, die von allen am Bitcoin-Netzwerk teilnehmenden Rechenknoten gemeinsam geleistet wird. Im Rahmen dieses Verfahrens findet durch Gutschriften für einen erfolgreichen „Proof of Work“ auch eine kontrollierte Schöpfung neuer Geldeinheiten statt. Die Schlüssel als solche müssen bei diesem Verfahren nicht offenbart werden. Die Geldbörse muss jedoch gegen Verlust durch Ausspähen und Schadsoftware geschützt werden.

Zahlungen finden an pseudonyme Adressen statt, welche die Bitcoin-Software für jeden Empfänger beliebig neu erzeugen kann. Eine Identifizierung der Handelspartner ermöglicht Bitcoin nicht. Eine vollständige Anonymität garantiert das System allerdings auch nicht, da die Kette aller Transaktionen öffentlich in der Transaktionsgeschichte verzeichnet wird und eine Verknüpfung mit weiteren Informationen prinzipiell möglich ist.

Die Menge an Geldeinheiten ist nicht beeinflussbar und hat eine in der Bitcoin-Software „eingebaute“ feste Obergrenze. Neue Währungseinheiten können von Teilnehmern des Bitcoin-Netzwerks bei der Aufwendung von Rechenleistung für die Bestätigung und Signatur von Transaktionen verdient werden.

Der „Wert“ von Bitcoins richtet sich ausschließlich nach der Akzeptanz oder Nichtakzeptanz durch die potenziellen Benutzer und unterliegt den Gesetzen des freien Marktes, also dem Angebot und der Nachfrage.

3 Eigenschaften

3.1 Begrenzte Menge von Geldeinheiten

Bitcoin verbindet konzeptgemäß bestimmte Eigenschaften von Überweisungen mit der Eigenschaft der begrenzten Geldmenge. Die maximale Menge an Bitcoins wurde beim Entwurf des Bitcoin-Protokolls auf 21 Millionen festgelegt.

3.2 Fälschungssicherheit

Eine Fälschung von Einheiten oder Transaktionen ist durch das verwendete asymmetrische kryptographische Verfahren ECC und durch digitale Signaturen mittels einer doppelt angewendeten Hashfunktion nach heutigem Wissensstand praktisch ausgeschlossen.

Allerdings ist es prinzipiell nicht völlig auszuschließen, dass das System durch Softwarefehler Transaktionen fehlerhaft verrechnet oder sogar das Bitcoin-Netzwerk als ganzes unbrauchbar wird. Diese Gefahr wird statistisch gesehen zwar von Tag zu Tag geringer, aber völlig auszuschließen kann man dieses Risiko nicht.

3.3 Kosten und Ausführungsgeschwindigkeit

Zahlungen können ohne Mitwirkung von Finanzinstituten schnell und kostengünstig direkt zwischen den Beteiligten abgewickelt werden, wodurch die vergleichsweise hohen Gebühren der etablierten Dienstleister umgangen werden. Die Bestätigung einer Transaktion kostet gegenwärtig (abhängig von der Implementierung der Bitcoin-Software) 0,0005 BTC.

Wenn sie freiwillig erhöht wird, beschleunigt sie den Bestätigungsvorgang durch eine höhere Priorität bei der Berechnung durch andere Mitglieder des Netzwerks. Die Gebühr wird demjenigen Netzknoten, welcher die Bestätigungssignatur erstellt, gutgeschrieben. Das Verfahren soll insbesondere verhindern, dass das Netzwerk gezielt durch sehr viele sehr kleine Transaktionen überlastet wird. Auf lange Sicht sind diese Transaktionsgebühren als Belohnung für den Erhalt des Netzes durch Bereitstellung von Rechenleistung geplant.

3.4 Dezentralität

Das System ist aufgrund der sogenannten Peer-to-Peer-Struktur völlig de-zentral. Eine Einflussnahme auf die Geldmenge würde erfordern, dass die Mehrheit der Mining-Rechenleistung mit veränderter Software erfolgt, da sonst ein nicht allgemein anerkannter Fork von Protokoll und Zahlungseinheit entstehen würde.

3.5 Initiale Verteilung von Guthaben

Ein Problem bei der Einführung von Bitcoin als Währung war die anfängliche Verteilung von Geld. Moderne staatliche und private Währungen sind – im Gegensatz zu Bitcoin – durch ein Zahlungsversprechen der ausgebenden Stelle gedeckt. Da Bitcoin als neues Zahlungsmittel anfangs kein Vertrauen genoss und der Rücktausch von keiner Stelle garantiert wird, hatten Bitcoins ursprünglich keinen bezifferbaren Wert. Auch eine Nutzbarkeit war aufgrund der fehlenden Angebote von Waren gegen Tausch der Währung zunächst nicht vorhanden. Aus diesem Grund war es anfangs irrational für Marktteilnehmer, die neuen Währungseinheiten zu kaufen.

Im Fall von Bitcoin werden neue Einheiten nach einem Prinzip verteilt, das die Unterstützung des Netzwerks durch Zur-Verfügung-stellen von Rechenleistung belohnt (Bitcoin-„Mining“, das Erzeugen bzw. Entdecken neuer „Münzen“ durch Lösung einer mathematischen Aufgabe, analog zum Schürfen nach Edelmetallen). Aufgrund des steigenden Wertes des Guthabens stellt dies im Fall einer Ausweitung der Nutzung eine hohe Belohnung und somit einen substanziellen Anreiz dar. Als problematisch wird − auch wenn diese Guthaben nicht direkt im Zusammenhang mit wirtschaftlicher Macht stehen − oft die resultierende Ungleichheit in der Vermögensverteilung gesehen, falls das System einen (bisher nicht absehbaren) dauerhaften Erfolg hätte und der Wert der Einheiten stark steigen würde.

3.6 Anonymität versus Pseudonymität

Grundsätzlich baut Bitcoin auf der bereits möglichen Anonymität im Internet auf. Für Privatpersonen und Firmen sind Transaktionen ohne weitere Informationen nicht nachvollziehbar. Unter der Voraussetzung, dass weder IP-Adressen noch Bitcoin-Adressen einer Person zugeordnet werden können, bietet Bitcoin einen weitaus besseren Schutz der Privatsphäre als konventionelle Zahlungswege.

Die durch Bitcoin gewährte Anonymität ist jedoch nicht unbegrenzt und bietet von sich aus keine sichere Absicherung gegen polizeiliche und nachrichtendienstliche Ermittlungsmethoden. Zur Abwicklung von Geschäften muss normalerweise einer der Geschäftspartner zumindest teilweise seine Anonymität aufgeben. Wie im Folgenden genauer beschrieben, sind alle Transaktionen zwischen zwei Adressen öffentlich protokolliert und wer-den dauerhaft im gesamten Netzwerk (der „Block Chain“) gespeichert. Spätere Empfänger von Teilbeträgen können den jeweils letzten Besitzer beispielsweise bei Behörden nennen, welche dann die Kette der Transaktionen verfolgen können.

Daher verhindert Bitcoin nicht unbedingt den Nachweis von illegalen Geschäften. Insbesondere können Ermittlungsbehörden Zugriff auf Internet-Verbindungsdaten, Postsendungen, Virtuelle Fingerabdrücke (Browser Fingerprints) und Kontaktdaten von früheren oder späteren Beteiligten an einer Transaktionskette erhalten und verknüpfen. Wenn an einer Stelle eine Verbindung zu einer Person geschaffen wird, etwa durch eine abgefangene Warensendung oder eine erbrachte Dienstleistung, kann allen Transaktionen zu der zugeordneten Adresse nachgegangen werden. Die Möglichkeiten einer Verfolgung von Transaktionen sind also wesentlich weitreichender als bei Bargeld. Betreiber von Börsen oder Marktplätzen, die den Umtausch von Bitcoin in andere Währungen ermöglichen, sind zu-dem in der Regel Bestimmungen zur Bekämpfung von Geldwäsche unterworfen.

3.7 Irreversibilität von Transaktionen

Zahlungen mit Bitcoin können nicht rückgängig gemacht werden. Dies stellt im Online-Handel für Händler einen potenziell großen Vorteil dar, da Rückbuchungen von unbaren Zahlungen und betrügerische Käufe in der Regel einen erheblichen Kostenanteil ausmachen, welcher die oft ohnehin sehr geringen Gewinnmargen belastet.

Einmal falsch überwiesenes Geld kann dadurch aber auch nicht durch eine zentrale Instanz zurücküberwiesen werden. Innerhalb des Bitcoin-Systems ist der Empfänger grundsätzlich anonym und kann auch nicht kontaktiert werden. Falls eine Zahlung irrtümlich erfolgt, ist man daher entweder darauf angewiesen, dass der Empfänger seine Identität außerhalb des Bitcoin-Systems preisgegeben hat oder allgemein Wohlwollen beweist und die unerwartete Einzahlung auf sein Konto zurücküberweist. Die versehentliche Eingabe von falschen Adressen aufgrund von Tippfehlern wird durch die Auswertung einer Prüfsumme ähnliche wie bei Bank-überweisungen verhindert.

4 Konzept von bitcoin.de

Die Bitcoin Deutschland AG („bitcoin.de“) vermittelt auf ihrer Internetseite den Abschluss bzw. die Anlage von Finanzinstrumenten gem. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr.1 KWG der FIDOR BANK AG, München („FIDOR“). Die Bitcoin Deutschland AG ist im Rahmen der Vermittlung von Finanzinstrumenten ausschließlich für Rechnung und unter der Haftung von FIDOR tätig. Die Bitcoin Deutschland AG ist insoweit als vertraglich gebundener Vermittler von FIDOR im Sinne des § 2 Abs. 10 KWG tätig. FIDOR hat als haftendes Unternehmen dazu vor Aufnahme der Geschäftstätigkeit der Bitcoin Deutschland AG als Vermittler die nach § 2 Abs. 10 KWG erforderliche Anzeige über die Haftungsübernahme an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vorgenommen und die Bitcoin Deutschland AG in das öffentlichen Register vertraglich gebundener Vermittler, das über die Internetseite der BaFin einsehbar ist, als vertraglich gebundener Vermittler der FIDOR aufgenommen. Die Bitcoin Deutschland AG handelt bei der Abschluss- und Anlagevermittlung als Vertreter von FIDOR. FIDOR übernimmt insofern gemäß § 2 Abs. 10 S. 1 KWG) die Haftung.

Auf Bitcoin.de können registrierte Nutzer von anderen registrierten Nutzern Bitcoins kaufen und verkaufen. Hierbei schließen die Nutzer einen gültigen Kaufvertrag gem. §433 BGB.

4.1 Definitorische Zuordnung

Der Kunde erwirbt die virtuelle Währung „Bitcoin“ die gem. Meinung der Bundesanstalt für Finanzaufsicht (BaFin) Rechnungseinheiten sind und damit als Finanzinstrumente im Sinne von § 1 Abs. 11 KWG gelten. Siehe:
http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Merkblatt/mb_111222_zag.html

4.2 Gewinn- und Verlustchancen

Investments in Bitcoins sind hochriskant und spekulativ. Kursschwankungen von 10 und mehr Prozent am Tag sind keine Seltenheit. Es sollten nur Geldbeträge in Bitcoins investiert werden, die aus freiem Vermögen stammen und nicht für andere Zwecke, wie z.B. den Lebensunterhalt benötigt werden. Ein Investment in Bitcoins welches mit Krediten finanziert wird ist abzulehnen, da ein Totalverlust des investierten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann.

Der Preis unterliegt den Gesetzen des freien Marktes und ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Übersteigt das Angebot die Nachfrage fällt der Preis, ist die Nachfrage größer als das Angebot steigt der Preis. Historische Preisentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Preisentwicklungen.

Die Chancen für Kursgewinne liegen in der Erwartung, dass Bitcoins auf-grund der kalkulierbaren maximalen Menge von 21. Millionen Einheiten langfristig an Wert gewinnen werden, da durch die Verknappung des Angebotes bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage der Preis zu dem Verkäufer bereits sein werden Bitcoins zu verkaufen steigen wird.

4.3 Handel

Die Kunden können jederzeit auf bitcoin.de Angebote Verkauf von Bitcoins einstellen oder Angebote zum Kauf von Bitcoins wahrnehmen. Der Kunde klickt auf dem Marktplatz auf „KAUFEN“ oder „VERKAUFEN“, um Bitcoins zu kaufen oder zu verkaufen. Die Kunden schließen über bitcoin.de gültige Kaufverträge ab. Die Vermittlung der Bitcoins erfolgt durch Bitcoin Deutschland AG für Rechnung und unter der Haftung von FIDOR. Die Bitcoin Deutschland AG ist insoweit als vertraglich gebundener Vermittler von FIDOR im Sinne des § 2 Abs. 10 KWG tätig.

4.4 Transaktionskosten

Die auf bitcoin.de aktuell geltenden Transaktionskosten können in dem auf bitcoin.de veröffentlichten Preis- und Leistungsverzeichnis eingesehen werden.

5 Produktbezogene Risikobeschreibung

Die nachstehenden Informationen sind zusammen mit der Warnung über Verlustrisiken bei Finanzinstrumenten zu lesen, in der insbesondere auch die generell für Bitcoins typischen Risiken dargestellt sind. Wenn der Kunde die Marktentwicklung falsch eingeschätzt hat, kann diese zu hohen Verlusten bis hin zu Totalverlust eingesetzten Kapital führen. Investments in Bitcoins sind hochspekulativ und nur für Kunden geeignet, die einen Verlust des eingesetzten Kapitals verkraften können. Das Bitcoin-Projekt gibt es seit Anfang 2009. Auch wenn es mit jedem weiteren Tag unwahrscheinlicher wird, kann es nicht ausgeschlossen werden, dass gefundene Fehler im Bitcoin-System dazu führen können, dass Bitcoins wertlos werden, weil Niemand mehr Bitcoins kaufen möchte. Darüber hinaus würde ein mögliches Verbot von Bitcoins von staatlicher Seite dazu führen, dass Markplätze wie bitcoin.de ihren Betrieb einstellen müssten und Besitzer von Bitcoins diese nicht mehr verkaufen dürften.

Auch wenn Bitcoins in der Vergangenheit hohe Wertzuwächse zu verzeichnen hatten ist dies keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung.

Sofern Bitcoins auf dem eigenen PC gespeichert werden, muss der Kunde selbst dafür Sorge tragen, dass sein PC nicht durch Schadsoftware (Malware, Viren, Trojaner ect.) kompromittiert wurde und fremde Dritte sich rechtswidrig Besitz an den Bitcoins des Kunden verschaffen können. Wird vom Kunden der „private Key“ eines Bitcoins ausgedruckt, so ist dieser sicher durch Zugriff unberechtigter Personen zu schützen und z.B. in einem Bankschließfach aufzubewahren.

Quelle: auszugsweise haben wir die leicht verständlichen Informationen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin) verwendet.